Das Bergkiefern-Hochmoor
Das Bergkiefern-Hochmoor findet man in Bad Kohlgrub und Bad Bayersoien. Dieses einzigartige Naturprodukt liefert die Grundlage für die heilsamen Moorbäder, für die die gesamte Region bekannt ist.
Das Bergkiefern-Hochmoor entstand in den Jahrtausenden seit der letzten Eiszeit (15.000 bis 10.000 v. Chr.). Beim Abschmelzen der Gletscher bildeten sich kleine Seen. Diese Seen hatten größtenteils keine Zu- und Abflüsse. Von den Ufern aus drangen Pflanzen wie Seggen, Schilf, Weiden und Erle vor. So begann die Niedertorfbildung, man spricht auch von einem Übergangsmoor. Die abgestorbenen Pflanzen vermoderten, tauchten im Wasser unter und wurden konserviert. Auf der so entstandenen, ständig weiter wachsenden Decke siedelten sich Torfmoose und später Bergkiefern an. Die Moore ohne Zu- und Abfluß, die nur durch Niederschlag gespeist werden, bezeichnet man als Hochmoore, da sich der Torfkörper in die Höhe wölbt.
Früher wurde der Torf mit speziellen Werkzeugen gestochen und in 40 x 20 x 15 cm große Quader um einen Stecken zum Trocknen aufgeschichtet.
In den Moorbädern wird das Moor zerkleinert und mit heißem Wasser und Dampf auf ca. 40 Grad Celsius erwärmt.
Der Meditationsweg
Wandern und Meditation - zwei Dinge, die sich hervorragend miteinander verbinden lassen. Von der Wieskirche in Steingaden ausgehend, führt Sie der Meditationsweg Ammergauer Alpen über 15 Stationen bis zu Schloss Linderhof im Graswangtal bei Ettal.
Auf einer gesamten Wanderstrecke von 85 Kilometern, die auch in einzelnen Tagestouren begehbar ist, durchwandern Sie das wundervolle Ammertal.
Auf Ihrem Weg gelangen Sie zu Kraftorten, die Sie einladen, auch Ihren Geist auf Reisen zu schicken. Liebevoll gestaltete Stellen liefern Hintergrundwissen über die einzelnen Stationen Ihrer Wanderung und werden Ihre Gedanken immer wieder anregen. In der Gleichmäßigkeit des Gehens werden Sie zu innerer Ruhe finden, vom Alltag abschalten und nur Sie selbst sein.






















